Rückblick: ASI Jahrestagung 2019 in Graz
Business unusual: Johnny Wong über Gemeindewachstum durch Caregroups – der ausführliche Bericht von der Jahrestagung 2019 in Graz.
Veröffentlicht am 03.07.2019 · Tobias Kazmierczak · Berichte
Jedes Jahr ist es spannend, die Jahrestagung für ASI vorzubereiten. So auch dieses Mal, am 17. und 18. Mai in Graz. Wir eilten voller Vorfreude dorthin, um für einen ereignisreichen Sabbat gerüstet zu sein. Die Informationsstände verschiedener Missionswerke wurden im Foyer der Gemeinde aufgebaut: ADRA, Basista, Amos, Mio, Blickpunkt 2000, Springs of Hope (Schule in Indien), Impact, L'Esperance, Dunia ya Heri (Waisenheim in Tansania).
Der Freitagabend begann mit der Begrüßung durch den ASI Präsidenten. Der Vorstand von ASI Austria stellte sich vor: Jürgen Merkl – Präsident, Kris L. – Vizepräsident, Monika Pichler – Verwalterin der Finanzen, Marianne Kerzendorfer – Schriftführerin.
Anschließend präsentierten erste Missionswerke ihre Arbeit: ADRA, Buchevangelisation, Amos und Blickpunkt 2000.
Der Hauptsprecher Johnny Wong führte uns in das Anliegen dieser ASI-Tagung hinein: „Gemeindewachstum durch Caregroups!“, also Kleingruppenarbeit.
Johnny Wong stammt aus Hongkong, studierte Informationstechnologie und arbeitete an der Spitze international bekannter Unternehmen wie Hewlett Packard u. a. in Australien. Im Herzen Melbournes, einer säkularen Großstadt, gründete er sechs Gemeinden, die zu mehr als 200 Taufen führten.
Sabbat früh begann ein sehr lebendiger Gottesdienst mit viel Abwechslung: Gesang, Gebetsgemeinschaft, die Präsentationen weiterer Missionswerke in Österreich. Ein „unusual“ Sabbatschul-Studium zum ASI-Thema Jüngerschaft und Gemeindewachstum führte zu angeregten Diskussionen. Johnny Wong sprach über seine Lebensentwicklung vom lustlosen Laodizea-Adventisten und Workaholic zu einem begeisterten und feurigen Missionar, der für die Sache Jesu brennt. Er betonte die Notwendigkeit einer größeren Vision und warnte davor, einfach „business as usual“ zu praktizieren – die Endzeitgemeinde benötige vielmehr „business unusual“. Der Gemeindesaal war überfüllt; Besucher standen an den Türen.
Die Gemeinde Graz hat uns vorbildlich unterstützt mit einem guten Mittag- und auch Abendessen. Die ASI-Sammlung war gesegnet und mehrere Projekte konnten dadurch wieder unterstützt werden.
Am Nachmittag folgte ein intensives Programm mit den restlichen Missionswerk-Präsentationen und der Vorstellung des ASI-Europe-Vorstands.
Das Konzert am Abend, Schülerchor und Orchester der Schule Bogenhofen unter der Leitung von Dietmar Pickhardt und Luise Schneeweiß, bot einen eindrucksvollen Abschluss dieser Tagung.
Am folgenden Tag ging es zur ASI Academy in Linz und Grünwald weiter. Der nächste ASI-Sabbat war für den 5. Oktober in Kagran geplant.
Wenn auch du die ASI-Arbeit in Österreich unterstützen möchtest, dann wende dich an die Mitglieder des Vorstands.
Für ASI Österreich Marianne Kerzendorfer
Die ASI-Redaktion sammelt Geschichten aus dem Netzwerk: von Events, aus Ministries und von Menschen, die ihren Beruf als Berufung leben.