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Drei Tage, die tragen: die Jahrestagung 2025

Einmal im Jahr kommt das ASI-Netzwerk zusammen: Unternehmer:innen, Ministry-Leiter, Mitglieder und Gäste. Ein Rückblick auf drei Tage, die mehr waren als ein Termin im Kalender.

Einmal im Jahr kommt das ASI-Netzwerk zusammen: Unternehmer:innen, Ministry-Leiter, Mitglieder und Gäste. Ein Rückblick auf drei Tage, die mehr waren als ein Termin im Kalender.

Es beginnt, wie es jedes Jahr beginnt: mit Wiedersehen. Menschen, die sich sonst nur per Mail oder Telefon abstimmen, stehen plötzlich nebeneinander, mit Kaffee in der Hand und Zeit im Gepäck. Wer zum ersten Mal dabei ist, merkt schnell, worum es bei ASI geht: nicht um eine Konferenz mit Publikum, sondern um ein Netzwerk, das sich begegnet. Gespräche entstehen zwischen den Programmpunkten, oft sind es genau diese Minuten, die am längsten nachwirken.

Im Zentrum der Tagung standen die Berichte aus den Ministries. Wer das ganze Jahr über im eigenen Projekt steckt, sieht hier, was andernorts wächst: Initiativen, die Familien begleiten, Gesundheit fördern, Kinder unterrichten oder mit Handwerk und Kunst das Evangelium greifbar machen. Die Berichte waren ehrlich, mit Erfolgen, aber auch mit offenen Fragen und konkretem Bedarf. Genau daraus entstanden noch vor Ort die ersten Verabredungen: Wer kann wo mit anpacken, beraten, weiterhelfen?

Und dann waren da die geistlichen Impulse, die den Tagen ihren Rahmen gaben. Andachten am Morgen, gemeinsames Singen, Zeit für Gebet und ein Sabbat, der bewusst nicht vollgepackt wurde. Die Frage, die sich durch alles zog: Was heißt es, den eigenen Beruf als Berufung zu leben, nicht als Parole, sondern montags um acht?

Ein Netzwerk mit Menschen, die die gleichen Werte vertreten. >– Monika Fuchs · ZeFaBe

Wie Monika Fuchs vom ZeFaBe es einmal formuliert hat – und viele Teilnehmer:innen ähnlich beschreiben: Die Tagung ist kein Selbstzweck. Sie ist der Moment im Jahr, in dem sichtbar wird, dass niemand allein arbeitet: Hinter jedem Ministry, jeder Firma, jedem Projekt stehen Menschen, die dieselbe Richtung eingeschlagen haben, und die füreinander erreichbar bleiben, wenn der Alltag wieder losgeht.

Genau dieser Alltag ist der eigentliche Prüfstein. Was auf einer Tagung leicht klingt, muss danach in Werkstätten, Praxen, Büros und Klassenzimmern tragen. Die gute Nachricht: Vieles davon tut es. Kontakte aus den Vorjahren sind längst zu Kooperationen geworden, aus einzelnen Ideen wurden Projekte mit Namen und Budget. Die Jahrestagung 2025 hat diesem Netzwerk neuen Schwung gegeben.

Was bleibt

  • Beziehungen: neue Kontakte zwischen Ministries, Unternehmer:innen und Mitgliedern, quer durch das ganze Land.
  • Konkrete Verabredungen: Zusagen für Mitarbeit, Beratung und Unterstützung, die direkt vor Ort entstanden sind.
  • Ermutigung: das Wissen, mit der Frage nach Beruf und Berufung nicht allein unterwegs zu sein.
AR ASI-Redaktion Redaktionsteam ASI Austria

Die ASI-Redaktion sammelt Geschichten aus dem Netzwerk: von Events, aus Ministries und von Menschen, die ihren Beruf als Berufung leben.

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